12.07.2026 – Kleine Sonntagstour

Recht kurzfristig habe ich eine Tour geplant, die ich schon vor längerer Zeit erkundet hatte, nämlich letztes Jahr auf “Muttatach”. Da hatte Bine Bumblebee erst einen Tag und dann überlegte es sich die Spritpumpe nach ca. dreiviertel der Strecke, wahrscheinlich wegen Überforderung, da Bumblebee in 2 Jahren gerade erstmal 800 und ein paar Kleine Kilometer gelaufen hatte, als wir ihn kauften. Nachzulesen hier.

Also, einen Teil dieser erkundeten Strecke nahmen wir dann am 12.07.26 unter die Räder, anschließend sollte die Tour im Klostercafé Haus Hohenbusch bei einer leckeren Mahlzeit beendet werden.

Zurück auf Anfang. Wir trafen uns um 10:00 an “unserer” Tankstelle in Jülich Welldorf. Da alle recht pünktlich erschienen, ging es trotz dem üblichen Zeiträuber (=Smalltalk) relativ pünktlich los. Es ging einige Kilometer auf der Tagebaurandstraße westlich des Tagebaus Hambach entlang. Dann bogen wir Richtung Osten ab und bewegten uns südlich des Tagebaus Hambach. Hier passierten wir einige der größtenteils verlassenen Orte, die dem Tagebau weichen sollten. Diese Orte entgingen durch eine politisch motivierte Lageänderung von RWE Power ihrem Schicksal, so dass diese Relikte der Ansiedlung zum Teil wieder besiedelt werden. Das Ganze geht aber sehr zögerlich, da mit der teils großzügigen Entschädigung neue Orte angesiedelt wurden. 

Morschenich wurde “einen Steinwurf über die Autobahn A4 entfernt” als Morschenich-Neu am östlichen Rand von Düren neu angesiedelt. Nach der revidierten Entscheidung und dem Verbleib des alten Ortes Morschenich wurde dieser dann in Bürgewald umbenannt.

Weiter ging es Richtung Buir, als mein Auge eine Einfahrt erspähte, die zum ehemaligen Tagebau führte. Vielleicht findet sich hier eine Gelegenheit unsere ATV´s mal in ihrem angestammten Geläuf etwas auszuführen. Kurzerhand gedreht, die Einfahrt genommen und nach wenigen hundert Metern platze unser “Traum”, ein sehr massives Tor in Verbindung mit einem gleichartig stabilen Zaun verwehrte uns die Einfahrt/Weiterfahrt in das Gelände. Schade.

Nun ja, weiter geht´s den Tagebau weiter auf der linken Seite. an Burg Stammeln (bekannt durch Markus Wipperfürth) vorbei erreichten wir unseren ersten „Beobachtungszelt“ , das Schloss Paffendorf. Hier dürstete es einige der Mitfahrer und wir gingen in den Schloßhof. Hier konnten einige der Versuchung der dort offerierten Kuchen nicht widerstehen und das eine oder andere Stück landete auf den Tellern. Hier quatschen wir uns dann satt fest und aus den paar Minuten, um etwas zu trinken, wurde dann fast eine Stunde Aufenthalt. Nach einem Erinnerungsfoto ging es dann weiter.

Zwischen Elsdorf und Bergheim durch passierten wir einige der Kraftwerksblöcken (aktiv und im Rückbau) und schlugen grob die Richtung Neuss ein. Ein kurzer Stopp am Schloss Hülchrath, der wirklich kurz war, denn die Schloßherrin machte uns deutlich, dass wir auf dem Parkplatz schon auf Privatgelände wären. Also weiter gehts.

Grevenbroich kurz gestriffen, weiter über Frimmersdorf wieder an den Kraftwerken vorbei, über Kaster, grob Richtung Jackerath weiter über Holzweiler in Richtung Erkelenz. Dann spielte mir mein Planungsprogramm einen kleinen Streich, leitete mich an einer Ausfahrt im Kreisel vorbei. Allerdings waren meine Mitfahrer aufmerksam und hatten im gegensatz zu mir das Richtungsschild zu Haus Hohenbusch erspäht. Dann also mal wieder einen U-Turn und wir erreichten dann ziemlich pünktlich unser Ziel. Jetzt war ich der “Bremser”, denn mir brach der kleine Schlüssel für eine der Kofferschlösser ab, ein Glück in geöffnetem Zustand, sonst hätte ich ohne Helm nach Hause fahren müssen. 

Egal, auf geht´s zum kulinarischen Teil.

Zwei ausreichend große Tische waren für uns reserviert, schnell wurden die Bestellungen für Getränke aufgenommen und fix gebracht. Insgesamt kann man sagen, dass die Bedienungen dort recht gut „auf Zack“ waren. Nach ausgiebigem Studium der Speisekarte wurden die Bestellungen aufgegeben und die Küche bekam es hin, dass nahezu alle Speisen zeitgleich an die Tische geliefert werden konnten. Die Teller waren sehr ansprechend aufbereitet, die Speisen alle sehr schmackhaft.

Da das Gesamtbild so positiv war, beschlossen wir kurzerhand den übernächsten Stammtisch dort durchzuführen.
Nach ein paar kleinen Abstimmungsschwierigkeiten  terminlicher Art, legten wir den 20.09.26 als Termin fest.

Ich freue mich schon, denn ich habe mich dort rundum wohl gefühlt.

Dann wurde fix „das Finanzielle“ erledigt und wir verlegten alle in das jeweilige heimische Domizil.

Alles im allem ein toller Tag mit einer tollen Tour, tollen Leuten und einer tollen Gastronomie. Toller Sonntag.

Auf bald.

Euer Tom aka ATV Grumpy

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